Was sind Rendite – Rennwett und Rentabilität

Reisescheck Reklamation Rembourskredit Rendite Rennwett und Rentabilität
Reisescheck (Travellerscheck): bar geldloses Zahlungsmittel im internationalen Reiseverkehr in Form von Schecks (Orderschecks) oder scheckähnlichen Urkunden. Meist sind R. unbegrenzt gültig. Eine Legitimationsprüfung anhand eines amtlichen Lichtbildausweises wird in Deutschland nicht vorgenommen, kann jedoch im Ausland verlangt werden. Geprüft wird lediglich die Übereinstimmung der bei Scheckeinlösung zu leistenden Unterschrift mit der bereits auf dem R. vorhandenen Erstzeichnung. Bei Verlust wird der Schaden unter bestimmten Voraussetzungen (z.B. Vorlage der Kaufabrechnung und des Polizeiprotokolls) bis zu bestimmten Höchstgrenzen (beispielsweise 2 500 US-$ oder Gegenwert) ersetzt. R. stehen besonders in Europa in starker Konkurrenz zu Kreditkarten.

Reklamation: die Beschwerde des Verbrauchers gegen eine mangelhafte Ware oder unzureichende Dienstleistung und die Geltendmachung der Rechte aus der Gewährleistung. – Siehe auch Gewährleistungsanspruch, Mängelhaftung. Rektapapier: ein Wertpapier, das den Berechtigten namentlich nennt, ohne dass eine Übertragung durch Indossamenmöglicht ist, im Unterschied zum Inhaberpapier und Orderpapier. Das Papier gehördemjenigen, dem das verbriefte Rechtzusteht. R. sind z.B. Hypothekenbriefe und Grundschuldbriefe.

Rembourskredit: Kredit zur Finanzierung eines Importgeschäfts durch ein Bankakzept(Akzept) aufgrund eines Dokumentenakkreditivs (Akkreditiv). Die Bank des Importeurs gibt dem Importeur einen Kredit und eröffnet für ihn bei der Bank des Exporteurs ein Dokumentenakkreditiv. Dies wird dem Exporteur mitgeteilt(avisiert). Der Exporteur überreich seiner Bank, der Remboursbank, die Dokumente und eine Tratte (gezogener Wechsel), die diese akzeptiert und dem Exporteur den Barwert gut schreibt. Bei Fälligkeit des Akzepts zahlt der Importeur seinen Kredit zurück, damit ist eine Bank das Geld zur Einlösung des Akzepts zur Verfügung stellen kann Remittent: Wechsel.

Rendite: jährlicher Ertrag einer Kapitalanlage in Relation zum Anschaffungskurs bzw. – preis (bei einer Aktienanlage die Dividendenrendite), im engeren Sinn die Verzinsung eines Wertpapiers ohne Berücksichtigung eines Gewinns oder Verlusts bei Verkauf oder Rückzahlung – dieser wird bei der Effektivverzinsung berücksichtig(Zins). Die R. errechnet sich nach der Formel:
Rendite
p=100xP/c
C = Kaufkurs, p = Anleihezinsfuß oder Aktiendividende, p* = Rendite.

Rennwett-, Lotterie- und Sportwettsteuer: Diese Landessteuern belasten die von den Wettern oder Spielern geleisteten Einsätze, bei Lotterien den Preis sämtlicher Lose. Die Sportwettsteuer wird in einigen Ländern für Sportwetten (Fußballtoto) anstelle der Lotteriesteuer erhoben. Der Rennwettsteuer unterliegen die aus Anlass von Pferderennen an einem Totalisator (amtliche “Wettstelle) oder bei einem spaltete öffentliche Ausspielungen (Zahlenlotto, Fußballtoto). Der Steuersatz beträg16,66 % der Einsätze.

Rentabilität: allgemein das in Prozent ausgedrückte Verhältnis einer Erfolgs-größe zu einer betriebswirtschaftlich sinnvollen Bezugsgröße. Wichtige Arten sind die Unternehmensrentabilität: Reingewinn plus Fremdkapitalzinsen zu Gesamtkapital; die Eigenkapitalrentabilität: Reingewinn zu Eigenkapital und die Umsatzrentabilität: Gewinn zu Umsatz. Eine bedeutende Rentabilitätskennzahl v. a. in der Investitionsrechnung ist der Return on Investment

Textquelle: Jagd Blog

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