Banken auf Toren-Jagd – der Geldbeutel locker
Fußballfans sind eine leichte Beute. Vereinsschals, Mannschaftsposter, T-Shirts der Lieblingsspieler, Bettwäsche – wenn es um den Lieblingsclub geht, sitzt der Geldbeutel locker. Das ist auch den Marketingstrategen der Banken aufgefallen und flugs haben sie Sparangebote kreiert, deren Zins vom Erfolg der heimischen Kicker abhängt. Ein leichtes Spiel: Die Bank gewinnt so gut wie immer, der Anleger schleicht mit ein paar lausigen Prozenten als Verlierer von dannen. Der Fußballfan an und für sich reagiert nicht rational. Banken haben das erkannt und nutzen den Spieltrieb der Fans aus. Warum ihnen nicht eine völlig irrationale Geldanlage anbieten?

Pionierin in Sachen Fußballzinsen war die Hypovereinsbank. Sie brachte im Jahr 2003 die FC-Bayern-Sparkarte auf den Markt. Dabei handelt es sich um ein Sparkonto mit gestaffelter Grundverzinsung. Je höher die Sparsumme, desto höher der Zins. Aber auch wer mehr als 25 000 Euro auf dem Konto anlegt, kann sich nicht über Topzinsen freuen.

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